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3fach stark – Träger, Stützen und Wandelemente 

Vom Zementlieferanten zum Kunden. Die Vigier SA ist als Zementhersteller und -lieferant ein bekannter Partner; auch bei der MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG. Für einmal tauschten die beiden Rollen. So wurde die MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG zur Lieferantin, während die Vigier SA zur Kundin und Bezügerin von vorfabrizierten Träger, Stützen und Wandelementen wurde.

Objekt: Dosierbunker, Umschlag- und Lagerplatz Kalksteinmergel, Zone Industrielle Rondchâtel, Péry
Auftraggeber: Ciments Vigier SA, Péry
Planung: WEL Consulting, Orvin
Vorfabrizierte Betonelemente: Werk Schachen, MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG
Montagepartner / Subunternehmer: BFT Montage Krallinger GmbH
Produktpartner: Stahlton Spannstahl

(1) ELEF® Träger
16 Stück
à 36 Tonnen
2.5 x 21 Meter

(2) ELEF® Stützen 
32 Stück
à 23.3 Tonnen
2.05 x 16.92 Meter

(3) ELEF® Wandelemente
96 Stück
à 16.2 Tonnen
0.4 x 5.97 Meter

Das Projekt / Standort: 

Die Ciments Vigier SA ist der Pionier der schweizerischen Portlandzement-Herstellung.  Damit die Rohstoffe auch künftig einwandfrei und prozessoptimiert gelagert werden kann, wurde ein neuer Dosierbunker, Umschlag- und Lagerplatz für Kalksteinmergel errichtet.

Selbstverständlich setzte die Ciments Vigier SA auf vorgespannte Betonelemente, denn nur so konnte die neue Halle auch stützenfrei auf die gewünschte Breite von rund 17 Metern errichtet werden. Für die Konstruktion der neuen Halle wurde ein Ingenieur mit der Planung und Berechnung beauftragt. Dieser arbeitete Hand in Hand mit der MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG zusammen.

«Als Objektleiter bin ich laufend mit dem Auftraggeber und den verantwortlichen Personen im Austausch. Ich betreute das Projekt Schritt für Schritt. Kurze Wege und der direkte Austausch mit der Produktion ermöglichten es uns Anpassungen und Feinabstimmungen innert kürzester Zeit gemäss Kundenwunsch vorzunehmen,» so Thomas Bieri, Objektleiter, Werk Schachen, MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG. 

Thomas Bieri
Thomas Bieri
Objektleiter

Die Träger wurden allesamt werkseitig vorgespannt, sodass der Neubau gänzlich ohne Zwischenstützen errichtet werden konnte. Dank der werkseitigen Vorspannung im Spannbett erübrigte sich das Nachspannen bauseits. Der baustellenseitige Aufwand wurde somit vorgelagert und dem eng getaktetem Terminplan etwas Entlastung gewährleistet.

Die vorfabrizierten Stahlbetonstützen stehen auf massiven Einzelfundamenten. Die Verankerung der Stützen erfolgte mit den bewährten PEC Stützenschuhen von Peikko. Die biegesteife Verbindung der Stützen und Träger wird durch vorgespannte Dywidag Stabspannglieder unseres Partners Stahlton AG gewährleistet.

Die Wandelemente sind in der Bodenplatte eingespannt und wurden untereinander mit dem PFEIFER-VS®-ISI-System verbunden.

Die aussergewöhnlich kleinen Toleranzen erforderten bereits in der Planung und der AVOR ein besonderes Augenmerk. In der Produktion mussten die verschiedenen Einbauteile sehr genau platziert werden, um den Anforderungen gerecht werden zu können. Bei der Montage mussten die Betonfertigteile präzise ausgerichtet werden, damit die statisch relevanten Verbindungen zwischen den Elementen gemäss Vorgaben des Ingenieurs ausgebildet werden konnten.

All diese Herausforderungen wurden dank der engen Zusammenarbeit aller Partner einwandfrei gemeistert. Die hohe Maßgenauigkeit der Elemente, sowie deren termingerechte Anlieferung waren matchentscheidend für den bauseitigen Fortschritt und Erfolg.

Vorteile werkseitige Vorfabrikation für das Projekt Umschlag und Lagerplatz, Vigier
  • Hohe Massgenauigkeit
  • Zeitersparnis, da kein bauseitiges Nachspannen der Träger
  • Just-in-time Anlieferungen
  • Kurze Kommunikationswege