Text von Gabriela Burri
veröffentlicht 25.09.2026
aktualisiert 25.09.2026
veröffentlicht 25. September 2026
| aktualisiert 25. September 2026
2 min. Lesezeit
Bewährtes System an neuer Lage
Bereits bei der Bushaltestelle Obermätteli in Luzern kam das von der Inauen Strassenbau AG entwickelte und patentierte Art-Beton-Modulsystem zum Einsatz. Für dieses System stellt die MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG exklusiv die vorfabrizierten Fahrbahnplatten her.
Die bewährte Lösung wurde auch für die Bushaltekante an der Pilatusstrasse gewählt. Die Planung erfolgte erneut durch Kost + Partner AG und der Einbau der Fahrbahnplatten durch die Inauen Strassenbau AG.
Die vorfabrizierten Elemente wurden unter kontrollierten Bedingungen im Werk hergestellt und anschliessend termingerecht auf die Baustelle geliefert. Durch die Vorfabrikation konnte der Aufwand auf der Baustelle reduziert und der Einbau effizient ausgeführt werden.
Teil der Übergangsmassnahmen am Bahnhof Luzern
Die Bushaltekanten an der Pilatusstrasse sind Teil der Übergangsmassnahmen für die Durchmesserlinien am Bahnhof Luzern. Mit zusätzlichen Haltekanten werden die Voraussetzungen für neue Direktverbindungen geschaffen und ein effizienterer Busbetrieb rund um den Bahnhof ermöglicht.
Mit der neuen Bushaltekante kam das Art-Beton-Modulsystem an einem weiteren Standort in Luzern zum Einsatz. Gerade im stark frequentierten städtischen Strassenraum spielte die kurze Einbauzeit der vorfabrizierten Elemente ihre Vorteile aus.
Vorfabriziert, langlebig und barrierefrei
Bei den gelieferten Elementen wurden Fahrbahnplatte und Randstein zu einem vorfabrizierten Bauteil kombiniert. Der integrierte Randstein ermöglichte die Ausführung einer barrierefreien Bushaltekante.
Die Herstellung im Werk unter gleichbleibenden Bedingungen gewährleistet eine konstant hohe Qualität der Betonelemente. Gleichzeitig verkürzt die Vorfabrikation die Arbeiten vor Ort, da nach dem Einbau keine Wartezeit für das Aushärten des Betons erforderlich ist.
Ein weiterer Vorteil des Systems liegt in seiner Flexibilität: Die Fahrbahnplatten können bei Bedarf später wieder ausgebaut und erneut eingesetzt werden. Damit eignet sich das System insbesondere auch für Bushaltestellen, bei denen zukünftige Anpassungen oder Verschiebungen nicht ausgeschlossen sind.
Das Projekt zeigte einmal mehr die Vorteile der Vorfabrikation; hohe Qualität, kurze Einbauzeiten und eine langlebige Lösung für den öffentlichen Verkehr.

Projekt: K2 Luzern, Übergangsmassnahmen Bushaltekanten Durchmesserlinien Bahnhof Luzern
Standort: Pilatusstrasse, 6000 Luzern
Bauherrschaft: Kanton Luzern, Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement
Planung: Kost + Partner AG, Luzern
Bauunternehmen: Inauen Strassenbau AG, Uster
Produkt: Busfahrbahnplatten mit integriertem Randstein für barrierefreien Zugang